Wer seid ihr?

Wir sind die Antikommunistische Aktion. Die politischen Ansichten unserer Mitglieder sind nicht alle deckungsgleich, sondern reichen von klassisch liberal bis anarchokapitalistisch. Wir sind uns allerdings alle darin einig, dass der Staat die Freiheit des Individuums so wenig wie möglich einschränken sollte.

Was sind eure Ziele?

Unser Ziel ist es, für eine freiheitliche Ordnung zu werben und libertäre Ideen in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Für uns ist der Sozialismus ein unmoralisches Konzept, das menschlicher Freiheit entgegengesetzt ist. Aus diesem Grund stellen wir uns gegen sozialistische Ideen in der Gesellschaft.

Seid ihr eine Art Anti-Antifa?

Nein! Die sogenannten „Anti-Antifa“-Gruppen entstammen der rechtsextremen Szene und sollten nicht mit der kritischen Auseinandersetzung mit den historischen Ursprüngen der „Antifaschistischen Aktion“ verwechselt werden, die von der KPD als Kampfbund gegründet wurde. Jeder von uns würde sich eindeutig als Antifaschist oder Antinationalsozialist bezeichnen, aber nicht als Teil der sogenannten „Antifa-Szene“. Unser Antikommunismus rührt aus der selben Ansicht wie unser Antifaschismus; Beide Ideologien (Faschismus, Kommunismus) sind autoritäre, freiheitsfeindliche Ideologien, die zu unvorstellbarem Leid geführt haben und führen müssen.

Seid ihr Neurechts?

Nein. Auf Grund der libertären Farben (schwarz/gelb) und unserer Ablehnung von Linksextremismus werden wir oft fälschlicherweise mit der Identitären Bewegung oder anderen Neurechten Splittergruppen in Verbindung gebracht. In Wahrheit achten wir sehr genau darauf keine personelle Überschneidung mit Personen aus der neurechten, rechtsextremen und linksextremen Szene zu pflegen. Auch weltanschaulich lehnen wir den Kollektivismus, Ethnonationalismus und die Kapitalismuskritik vieler Neurechter ab. Im Laufe der Entstehung unserer Gruppen hatten wir leider auch mit vielen Individuen zu kämpfen, die versucht haben die Antikom zu einer einwanderungspolitischen Bewegung zu transformieren. Wir haben uns allerdings gegründet um den zunehmend wachsenden Staatsglauben, den vorherrschenden etatistischen Zeitgeist, anzusprechen. Dabei werden wir bleiben.

Seid ihr Links oder Rechts?

Eine klare Einordnung ist bei uns nicht möglich. Anarchokapitalismus und Libertarismus oder der amerikanische „libertarianism“, werden oft auf der rechten Seite vieler gängiger politischer Kompasse eingeordnet. Der angelsächsische politische Kompass ordnet Anarchismus allerdings grundlegend als ultralinks ein. Viele von uns würden auf die Frage wohl antworten, sie seien gegen Herrschaft. Ob das links oder rechts ist, kann jeder für sich selbst entscheiden.

Was ist das NAP?

Das Nichtagressionsprinzip ist eine der wichtigsten Grundideen des Libertarismus und des Anarchokapitalismus. Die Philosophie des Libertarismus baut auf der Grundlage der Nichtaggression auf, weil jegliche Aggression die Freiheit anderer verletzt. Dieses Prinzip besagt, dass Einsatz von Gewalt oder ihre Androhung ausschließlich als Notwehr und in den Augen einiger Theoretiker als Bestrafung zulässig sind. Das Nichtaggressionsprinzip wird damit begründet, dass jeder Mensch alleiniger Eigentümer seines Körpers ist und das alleinige Verfügungsrecht (die Freiheit, das Eigentum nach eigenem Ermessen unbeschränkt zu nutzen) darüber hat. Dasselbe gilt für den mit Hilfe des eigenen Körpers geschaffenen Wohlstand.

Seid ihr gewalttätig?

Niemals, das würde unserer Weltanschauung strikt widersprechen. (siehe NAP)

Seid ihr parteigebunden?

Nein, wir sind autonom. Außerdem lehnen wir das Ausüben von Herrschaft durch Parteipolitik ab.

Wie sieht der freiheitliche Aktivismus konkret aus?

Weil wir Gewalt als politisches Mittel strikt ablehnen und Privateigentum respektieren, bleibt der libertären Fraktion nur mehr das aggressive werben für ihre Ideen. Das beinhaltet vor allem viele langwierige Diskussionen auf der Straße, auf Social Media und im eigenen sozialen Umfeld, als auch plakativere Methoden des Guerilla-Marketings (das Anbringen von Plakaten, Bannern, Aufklebern und das Verteilen von Flugblättern)

Wie kann ich euch unterstützen?/ Wie kann ich mitmachen?

Unterstützen kannst du uns mit einer kleinen Spende und natürlich indem du etwas auf unserer Webseite käuflich erwirbst. Wenn du mehr tun möchtest, melde dich per Privatnachricht auf unserer Instagram-Seite „@antikom_offiziell“